Review at Vampster Magazine

Posted by Webmaster on January 24, 2009 - 22:27 in

Good things come to those who wait: Vampster Magazine has released a nice review of "Epitaph" - just in time before the release of our forthcoming album.

Following is the german version of the review - an english version is not available:

Doppelte Zwickmühle für THY FINAL PAIN: Sahen sich DEBAUCHERY bereits ständigen Vergleichen mit SIX FEET UNDER ausgesetzt, so müssen die beiden ehemaligen DEBAUCHERY-Musiker Simon Dorn und Marc Jüttner mit ihrer neuen Band den Beweis antreten, nicht wie die Kopie einer Kopie zu klingen, was spätestens seit Kettensägen aus China nicht mehr gerade als Kompliment gilt. Und ja, natürlich spielen auch bei THY FINAL PAIN Midtempo-Dampfwalzenriffs und eine satte, gemütliche Doublebassdrum die Hauptrolle, gemeinsam mit kernigem Death-Metal-Gesang. Stilistische Experimente sucht man hier vergebens, wenn man gelegentliche Uptempo-Passagen nicht bereits als solche empfindet. Vielmehr scheint es, als ginge es den beiden Recken mehr darum, schlicht groovende, funktionierende Songs mit viel Schmackes zu schreiben. Damit erfinden sie selbstverständlich das Rad nicht neu, doch erreichen sie die Qualität ihrer Referenz-Bands mühelos, denn die Tracks gehen ausnahmslos ohne Umwege in den Nacken. Die wahre Leistung hinter "Epitaph" liegt also in der schnörkellosen und handwerklich astrein dargebotenen Interpretation der begrenzten Genremerkmale. Soll heißen: Wem es gelingt, mit den wenigen Stilmitteln des groovigen Death Metals ein unterhaltsames Album ganz in Eigenregie professionell auszugestalten, hat schlicht und ergreifend kapiert, wie man einen guten Song schreibt. Der ganz große Hit, der schnell hängen bleibt, fehlt auf "Epitaph" zwar noch, aber die Platte ist definitiv hörenswerter als viele der Deathcore-Frickel-Bands, die nicht verstanden haben, dass die Qualität nicht automatisch mit der Quantität der Riffs, Licks und Breakdowns steigt. Da ist mir ein angenehmes Old-School-Album wie "Epitaph" jederzeit lieber.

rating: 
n/a
Review of: 
Epitaph