Review at Obliveon
Obliveon Magazine released a review of Epitaph in the online version of their magazine.
Following is the german version of the review - an english version is not available.
Nicht lange fackeln hieß die Devise bei den ehemaligen Debauchery-Musiker Simon Dorn und Marc Jüttner, die Anfang des letzten Jahres Thy Final Pain auf die Beine gestellt haben, um elf Hassbrocken auf CD zu bannen. Herausgekommen sind über fünfzig Minuten Midtempo Death Metal, der mit reichlich Groove und Rhythmus nicht nur die Nackenmuskulatur massiv strapaziert. Mit ‘My Temptation‘ hat man den perfekten Opener ausgepackt, der die Fans gleich einnordet und den Erwartungspegel in die richtige Richtung einstellt. Herauszustellen auch ‘Found Myself In Death‘, was etwas mehr Tempo aufweist und in doomige Passagen driftet und mit seinen Doublebass-Drums ein unheilvolles Drumgewitter aufbaut. Doch solls nicht nur auf die Zwölf geben, ‘Obey‘ ist mit seinem fetten Groove und Tempowechsel fast schon ein fröhlicher Song, der durch die unwiderstehlichen tiefen Growls immer wieder brutal in die Todesschiene zurückgedrängt wird. Mitreißend wird ‘Wrath Of The Insane‘ eröffnet, um dann Fahrt aufzunehmen und sich als typische Death Walze aus entwickeln. „Epitaph“ entwickelt sich zu einem kurzweiligen Death Metal Erlebnis, dass durchweg ein gutes Niveau zu bieten hat, wobei jedoch der eine oder andere ultimative Song noch auf sich warten lässt. Dennoch, die Innovationsoffensive wird zwar nicht geboten, aber mit den typischen Genregrößen kann man sich auf Augenhöhe messen und wird mit diesen Stücken sicherlich auch Live das Volk zum kochen bringen. Nach diesem schnellen Lebenszeichen wird man auch zukünftig Thy Final Pain auf der Rechnung haben müssen, denn „Epitaph“ kann nur der erste Schritt gewesen sein. Ckeckt http://www.thy-final-pain.com. Und wer das Album bestellt, wird auch bei der Produktion keine Abstriche machen müssen.






